„Erst im Angesicht des Todes erkennen viele, worauf es ankommt.“

„Erst im Angesicht des Todes erkennen viele, worauf es ankommt.“.

11 Kommentare

Eingeordnet unter GEDANKEN

11 Antworten zu “„Erst im Angesicht des Todes erkennen viele, worauf es ankommt.“

  1. Agathe Urbschat

    Hi Simone,
    ein wichtiges, bewegendes und dabei eigentlich völlig natürliches Thema. Auch ich habe mich mit diesem Thema in den letzten Jahren (ab und an) auseinandergesetzt und bin jetzt durch Deinen Blog auf Gian Domenico Borasio – ÜBER DAS STERBEN (Verlag C.H.Beck), aufmerksam geworden. Die Beilage in der Süddeutschen interessiert mich sehr. Falls Du sie hast, digital etc. – ich bitte Dich um einen Link.
    Bis Sonntag.
    Liebe Grüße
    Agathe.

  2. Liebe Agathe,

    soviel zu dem „natürlichen Thema“ (vor dem wir doch alle Angst haben, wenn wir ehrlich sind…): Spiegel 22/2012: Übers Sterben sprechen
    Veröffentlicht am 26. Mai 2012

    Einen Link zur SZ habe ich leider nicht gefunden. Werde mich bei Gelegenheit noch mal drum kümmern, interessiert mich ja auch.

    Bis morgen, liebe Grüsse
    Simone

  3. Renate

    In einem guten Buch habe ich einmal einen Satz gelesen, der ungefähr so lautete: „Wenn Menschen auf ihr Leben zurückblicken, werden die wenigsten sagen ,Oh hätte ich doch mehr Zeit im Büro verbracht!‘ “
    Wir „Mittelalte“ :-), die wir dankbarerweise noch nicht am Ende unseres Lebens stehen, haben HEUTE noch die Möglichkeit zu lernen und umzusetzen, was wirklich wichtig ist im Leben. Ein mir nahe stehender, lieber Mensch lebt schon lange ganz bewusst nach dem Motto „Sein Leben vom Ende her leben“, d.h. auf was möchte ich am Ende meines Lebens zurückblicken können, was möchte ich erreicht haben? Ein spannendes Thema!

    Danke, Simone, dass in deinem wunderbaren Blog auch solche tiefgründigen Gedanken Raum haben!

    Lieber Gruß
    Renate

  4. Liebe Renate,

    diesen Satz, den Du zitierst, habe ich auch mal gelesen! Sein Leben vom Ende her zu leben ist im Alltag natürlich nicht so einfach. Aber es sollte zumindest gelingen, sich immer wieder an diese Perspektive zu erinnern.

    Psychologen und Hirnforscher haben inzwischen sogar nachweisen können, dass Menschen, die anderen Gutes tun und uneigennützig leben glücklicher sind als die, die sich im Leben ausschließlich auf sich und ihr eigenes Wohl konzentrieren.

    Demnach müsstest Du, liebe Renate, so wie ich Dich kenne, ein sehr glücklicher Mensch sein!

    Ich sende Dir sonnige Grüße in den Süden
    Simone

  5. Ich finde das auch ganz spannende Lebensthemen und eigentlich wundert es mich gar nicht, liebe Simone, dass nun auch noch das Philosophische in Deinem anspruchsvollen Blog Einzug gehalten hat. 🙂

    Dein Argument, liebe Renate, liest sich zwar gut und wer würde nicht lieber sein Leben in der Hauptsache außerhalb des Büros und fernab von Zwängen und lästigen Pflichten leben. Es ist halt meist nicht kompatibel mit der Realität. 😉

    Wie immer ist auch hier der goldene Mittelweg gefragt und wenn man seine Wünsche und Sehnsüchte ein wenig seinem realen Leben anpasst, könnte man am Lebensende vielleicht den Satz sagen, den ich von meinem Großvater kurz vor seinem Tode gehört hatte: „Ich hatte ein gutes Leben und würde es wahrscheinlich wieder so leben. Sicher bereue ich das eine oder andere, aber in der Gesamtbetrachtung war es gut. Ich bin zufrieden.“ Und dabei hatte er gelächelt.

    Liebe Grüße
    Bettina

  6. Liebe Bettina,

    dieser wunderbare Satz von Deinem Großvater hat sich mir schon lange eingeprägt. Seitdem Du mir davon erzählt hast.

    Wenn man sich mit diesem Resümee verabschieden kann, ich glaube, mehr geht nicht! Und mit einem Lächeln…

    Ich denke, liebe Bettina, wir zwei sind diesbezüglich gerade auf dem richtigen Weg! ☺

  7. Ja, wir sind auf einem guten Weg, liebe Simone, aber noch lange nicht am Ende unseres Weges angekommen! 😀

  8. Renate

    Liebe Bettina,

    ich verstehe den Spruch mit dem Büro so, dass es um mehr Zeit als üblich geht, nicht um die Zeit, die man notwendigerweise für seinen Beruf aufbringen muss. Das richtige Setzen der Prioritäten und das kluge Einteilen der eigenen Lebenszeit ist natürlich für jeden von uns eine lebenslange Aufgabe.
    Wenn Eltern am Ende ihres Lebens bereuen, dass sie früher viel zu wenig Zeit für ihre Kinder hatten, dürfen wir aus diesen Lebensgeschichten lernen und es anders machen. Damit wir dieses Gefühl selber einmal nicht haben müssen, sondern ebenso wie dein Großvater sagen können, dass es so, wie es war, eigentlich gut war. Was für ein großes Geschenk, ein Leben in einem solchen tiefen, inneren Frieden mit sich selber abschließen zu können!

    Lieber Gruß
    Renate

  9. Liebe Renate,

    eben das ist nicht nur ein Geschenk, sondern das Ergebnis eines sehr bewussten und aufmerksamen Lebens!

    Auch lieber Gruß! 🙂

    Und liebe Bettina,

    wir sind nicht nur noch lange nicht am Ende unseres Weges angekommen, sondern wir sind eigentlich gerade erst dabei, uns die Schuhe anzuziehen! 😉 🙂

  10. Liebe Renate,

    es ist wirklich als Geschenk zu sehen, wenn man so ein Lebens-Resümee ziehen kann. Was Dich jetzt sicher sehr erstaunen wird, ist die Tatsache, dass mein Großvater Atheist war bis in seine tiefsten Wurzeln. 😉

    Liebe Simone,

    so ist es, die Schuhe sind an und werden gerade ordentlich zugebunden für den neuen Weg. 😀

    Liebe Grüße Euch allen,
    Bettina

  11. Renate

    Liebe Bettina,

    nein, das erstaunt mich gar nicht so sehr. 😉
    Wie zufrieden man auf sein gelebtes Leben zurückblickt, hängt doch ganz davon ab, welche Ziele man in seinem Leben hatte, welche Vorstellungen darüber, wie das eigene Leben verlaufen sollte. Und letztlich, wie viel man davon umsetzen konnte.
    Das ist je nach Mensch sehr verschieden.

    Lieber Gruß
    Renate

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